

Verschlechterte Rahmenbedingungen für Dach-Solaranlagen gefährden Erreichung der Klimaziele
Stellungnahme zur geplanten Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) von Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Dr. Sascha Samadi
Am 21. April 2026 wurde die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) zur Ressortabstimmung vorgelegt. Nach Medienberichten beinhaltet der Entwurf signifikante Einschränkungen bei den Förderbedingungen für den Ausbau von Solaranlagen auf Gebäudedächern. Stattdessen plant die Bundesregierung, den Schwerpunkt verstärkt auf Freiflächen-Photovoltaik zu legen.
Obwohl die vorgeschlagenen Änderungen potenziell moderate Kosteneinsparungen ermöglichen, sieht das Wuppertal Institut darin erhebliche Nachteile und Risiken. Insbesondere wird die erfolgreiche Umsetzung der gesetzlich festgelegten Klimaschutzziele dadurch infrage gestellt. Eine ausschließliche Fokussierung auf finanzielle Einsparungen greife zu kurz, betonen Prof. Dr.-Ing. Manfred Fischedick und Dr. Sascha Samadi.
Das vollständige Statement steht unter folgendem Link zur Verfügung:
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E-Mail: pr@wupperinst.org
Zusätzliche Informationen
- Zielgruppen: Journalisten, Wissenschaftler
- Themenbereiche: Energie, Klima, Umwelt, Politik, Wirtschaft
- Verbreitungsgebiet: überregional
- Inhalt: Forschungsergebnisse, wissenschaftliche Publikationen
- Sprache: Deutsch




