
99 Forschungsprojekte der baden-württembergischen Universitäten für eine postfossile Zukunft
Am 21. Juli 2026 stellten die neun Universitäten des Landes Baden-Württemberg im Rahmen einer Landespressekonferenz in Stuttgart eine Auswahl von 99 Forschungsprojekten vor, die auf eine Zukunft ohne fossile Rohstoffe und Energieträger ausgerichtet sind. Die Initiative erhielt Unterstützung von Wissenschaftsministerin Petra Olschowski sowie von Susanne Herre, Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart.
Forschungsschwerpunkte und Ziele
Die vorgestellten Projekte umfassen vielfältige Ansätze, darunter die Speicherung von Sonnenenergie in Molekülen, die Substitution von Erdöl durch nachwachsende Rohstoffe sowie die Steigerung der Energieeffizienz in Industrieprozessen und der Landwirtschaft. Diese Beispiele verdeutlichen die Bemühungen der baden-württembergischen Universitäten, nachhaltige Alternativen zu fossilen Ressourcen zu entwickeln und somit einen Beitrag zur Bewältigung aktueller Energie- und Rohstoffkrisen zu leisten.
Prof. Dr. Karla Pollmann, Rektorin der Universität Tübingen und Vorsitzende der Landesrektoratekonferenz Baden-Württemberg, betont die Bedeutung der Wissenschaft in diesem Kontext: „Die Projekte zeigen, wie Forschung Verantwortung übernimmt und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeitet.“
Statements der Beteiligten
- Petra Olschowski, Wissenschaftsministerin Baden-Württembergs: „Die Überwindung der Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist essenziell für Klimaschutz und die Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Baden-Württemberg verfügt über exzellente Forschung, starke Hochschulen und innovative Unternehmen, die gemeinsam den Wandel vorantreiben.“
- Susanne Herre, Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart: „Die Wirtschaft unterstützt die Klimaziele und die Transformation zu nachhaltigen Energieträgern. Die vorgestellten Projekte verdeutlichen das Innovationspotenzial der Universitäten und fördern den Technologietransfer in die Praxis.“
Vielfalt der Forschungsansätze
Die Bandbreite der Projekte reicht von der Entwicklung neuer Materialien und Rohstoffe über Technologien für eine nachhaltige Energieversorgung bis hin zu politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen der Transformation. Dabei bringen die Universitäten ihre jeweiligen Stärken ein:
- Volluniversitäten wie Freiburg, Heidelberg, Konstanz und Tübingen nutzen ihr breites Fächerspektrum.
- Technisch orientierte Universitäten wie Stuttgart, Ulm und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) fokussieren auf Ingenieurwissenschaften.
- Spezialisierte Einrichtungen wie Hohenheim und Mannheim setzen Akzente entsprechend ihrer fachlichen Profile.
Weiterführende Informationen
Die vollständige Liste der 99 Projekte ist im Anhang verfügbar und online unter https://www.lrk-bw.de/99projekte abrufbar. Darüber hinaus bieten die einzelnen Universitäten weiterführende Informationen zu ihren Forschungsaktivitäten auf den jeweiligen Webseiten:




