Wie künstliche Intelligenz und Robotik die Gesundheitsversorgung verändern



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22.12.2020 11:58

Wie künstliche Intelligenz und Robotik die Gesundheitsversorgung verändern

ATLAS der Universität Witten/Herdecke kartographiert die digitale Transformation im Gesundheitswesen

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Plötzlich gesund

Fortschreitende Naturerkenntnis, ganz allgemein gesprochen, ‘Wissenschaft’, ist der stärkste Feind des medizinischen Wunders. Was unseren Vorfahren als Wunder erschien, was einfache Naturvölker heute noch in heftige Erregung versetzt, das berührt den zivilisierten Menschen längst nicht mehr.
Doch es gibt einen Gegensatz, der jedem Denkenden sofort auffällt: der unerhörte, durchaus nicht abgeschlossene Aufstieg der wissenschaftlichen Heilkunde und die ebenso unerhörte Zunahme der Laienbehandlung und der Kurpfuscherei. Man schätzt die Zahl der Menschen, die der Schulmedizin kein Vertrauen schenken, auf immerhin 50 Prozent.
Wie kann es sein, daß Laienbehandler und Kurpfuscher immer wieder spektakuläre Erfolge aufweisen, von denen die Sensationspresse berichtet?
Der Autor geht dieser Frage nach und kommt zu interessanten Erkenntnissen, aus denen er Vorschläge für eine bessere Krankenbehandlung durch seine ärztlichen Standesgenossen ableitet.

Hier geht es weiter …

Werden die eigenen Eltern in Zukunft von Robotern gepflegt? Erfolgt medizinische Beratung demnächst über das Handy, und wird die Diagnose dann vielleicht nicht mehr ärztlich, sondern von einer künstlichen Intelligenz gestellt?

Täglich wird von Innovationen berichtet, die das Gesundheitswesen verändern und die Versorgung verbessern sollen. Beschrieben werden automatisierte Abläufe oder robotische Anwendungen zur Entlastung von Personal ebenso wie die zugrundliegenden Auswertungen großer Datenmengen und analytischen Verfahren mit Auswirkungen auf Diagnostik und Therapien.

Wissenschaftliche Erkenntnisse in diesen Bereichen sind oft schwer verständlich und berücksichtigen kaum Fragen der betroffenen Berufsgruppen, Patienten oder Bürger. Darüber hinaus bleibt besonders in Pandemiezeiten selbst zwischen Weihnachten und Neujahr eigentlich überhaupt keine Zeit für medizinisches Personal, sich zu Innovationen im eigenen Berufsfeld kundig zu machen.

Das ATLAS-Forschungsteam der Universität Witten/Herdecke nimmt sich dieses Problems an. „Wir bereiten aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu Themen der digitalen Transformation im Gesundheitswesen auf und präsentieren sie in kurzen Text- und Video-Beiträgen“, erklärt Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko, Inhaberin des Lehrstuhls für Management und Innovation im Gesundheitswesen der Universität Witten/Herdecke und Leiterin des vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW geförderten Forschungsprojektes. „Wir zeigen aber auch, zu welchen Themen aktuell in Nordrhein-Westfalen geforscht wird und welche Institutionen daran beteiligt sind.“

Auf dem ATLAS unter www.atlas-digitale-gesundheitswirtschaft.de können sich Interessierte zum Beispiel im Reha-Bereich schnell und unkompliziert über den Einsatz von modernen Therapiemöglichkeiten oder Krankenhausmitarbeiter über innovative digitale Möglichkeiten zur Verbesserung des Abrechnungssystems informieren.

„Seit der ATLAS online ist, haben wir viel über die Interessen und Bedürfnisse von Health Professionals gelernt und unsere Seite nun noch nutzerfreundlicher gestaltet,“ erläutert Dr. Katharina Pilgrim, ATLAS Projektkoordinatorin. „So bietet der ATLAS jetzt auch ein umfassendes Glossar mit hilfreichen Erklärungen von Buzzwords wie KI, Big Data der Ambient Assisted Living, die nicht nur für Health Professionals interessant sind.“

Das Projekt „Innovation und digitale Transformation im Gesundheitswesen“ (ATLAS-ITG) wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.

Weitere Informationen bei Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko und Dr. Katharina Pilgrim, 02302 / 926-475, atlas-itg@uni-wh.de

Ansprechpartner Presseteam: Jan Vestweber, jan.vestweber@uni-wh.de oder 02302 / 926-946

Über uns:
Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.700 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung.

Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

www.uni-wh.de / #UniWH / @UniWH


Merkmale dieser Pressemitteilung:
Journalisten
Ernährung / Gesundheit / Pflege, Medizin, Wirtschaft
überregional
Forschungs- / Wissenstransfer, Forschungsergebnisse
Deutsch


Quelle: IDW